Bilden Sie eine Ausgangslinie, bevor Sie bewerten. Sammeln Sie mehrere Tage Daten ohne Intervention, rechnen Sie Mittelwerte und Median. Vergleichen Sie danach nur Zeitfenster mit ähnlicher Aufgabe, Länge und Störanfälligkeit. Prüfen Sie, ob Verbesserungen stabil bleiben, wenn die anfängliche Begeisterung abklingt. Baselines schützen vor voreiligen Schlussfolgerungen und helfen, echte Wirkung von Zufall, Stimmung oder externen Ereignissen klar zu unterscheiden.
Nutzen Sie prozentuale Verbesserungen, Medianunterschiede und einfache Effektmaße, um Veränderungen greifbar zu machen. Definieren Sie eine persönlich bedeutsame Mindestveränderung, etwa fünf Minuten mehr konzentrierte Arbeit pro Block oder halbierte Unterbrechungen. Vermeiden Sie komplizierte Modelle, wenn die Datenmenge klein ist. Einfache, robuste Kennwerte erzählen häufig die ehrlichere Geschichte und unterstützen Entscheidungen, die Sie im Alltag ohne Zögern umsetzen können.
Rechnen Sie mit Regression zum Mittelwert, Neuigkeitseffekten und Auswahlverzerrungen. Prüfen Sie, ob gute Tage zufällig mit der neuen Übung zusammenfielen. Wiederholen Sie Messungen, tauschen Sie Reihenfolgen und notieren Sie Ausnahmen explizit. So entkräften Sie Wunschdenken und vermeiden es, zufällige Hochs zur Regel zu erklären. Methodenbewusstsein schützt Ihre Motivation und sorgt dafür, dass kleine Rituale langfristig solide und überzeugend bleiben.